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06.01.2018

Wie hier in Marktsteinach wird auch die Telekom nun in Löffelsterz und Reichmannshausen den Mobilfunkausbau realisieren, im Ortsteil Hausen steht die Umsetzung in den nächsten Monaten an.
Wie hier in Marktsteinach wird auch die Telekom nun in Löffelsterz und Reichmannshausen den Mobilfunkausbau realisieren, im Ortsteil Hausen steht die Umsetzung in den nächsten Monaten an.

Auch Telekom investiert in Löffelsterz und Reichmannshausen

Weiterer Duchbruch für Mobilfunk- und LTE-Ausbau in der Großgemeinde Schonungen

Das Jahr könnte für die Großgemeinde nicht besser beginnen. Nachdem Vodafone kurz vor Weihnachten den Baubeginn der zwei Mobilfunkmasten in den Ortsteilen Löffelsterz und Reichmannshausen für die vierte Kalenderwoche 2018 angekündigt hatte, legt jetzt auch die Telekom nach, wie Bürgermeister Stefan Rottmann informiert.

Neben den bis 2020 bereits geplanten Mobilfunkstandorten hat sich die Telekom darüber hinaus verpflichtet hundert zusätzliche Mobilfunksender in Gebieten zu errichten, die bislang sogenannte „weiße Flecken“ in der Mobilfunkversorgung von Bayern darstellen. In der Regel handelt sich sich dabei um funktechnisch – meist aufgrund der Topografie – schwierig zu versorgende Gebiete, deren Ausbau auch unwirtschaftlich ist, heißt es in einer Erklärung der Telekom.

Die Schonunger Ortsteile Löffelsterz und Reichmannshausen sind definitiv zwei der hundert geplanten Telekom-Standorte, was Rottmann in einem Schreiben nun zugesichert wurde. Bürgermeister Stefan Rottmann wertet die Ausbaupläne als großen Erfolg für die Gemeinde. Trotz auswegloser Situation sei es der Gemeinde nun gelungen, mit Vodafone und Telekom den Mobilfunkausbau in kürzester Zeit zu bewerkstelligen. In den besagten Orten kommt nicht nur die neueste GSM-Technik zum Einsatz, auch LTE wird für Highspeedempfang sorgen. 

Weil die Gemeinde in Reichmannshausen im Zuge der Stromerdverkabelung vorausschauend auch eigenverantwortlich weitestgehend Speedpipes mitverlegt hat, hofft die Gemeinde insgeheim auch, dass mit Telekom und Vodafone ein weiterer Breitbandanbieter seine Dienste zur Verfügung stellt.

Damit geht in Schonungens Ortsteil das in Erfüllung, was lange für unmöglich gehalten wurde: Immer und überall mit dem Smartphone erreichbar sein. Gerade für die Feuerwehren dürfte das ein Segen sein: Sie profitieren von der Handyalarmierung, die die Gemeinde nun seit Jahreswechsel eingeführt hat.

Die Erfolge führt Bürgermeister Stefan Rottmann auf den hartnäckigen und ausdauernden Protest zurück: Kontinuierlich erhöhte er den Druck bei den Verantwortlichen in der Politik und bei den Konzernen. Doch mit der Standortentscheidung von Telekom und Vodafone beginnt erst die eigentliche Arbeit, vor allem auch für die Gemeinde. Fragen der Stromversorgung, Naturschutzbelange, Absprachen mit Grundstückseigentümern, Pächtern usw… mussten geklärt bzw. durchgeführt werden. Von Marktsteinach nach Löffelsterz werden dank der Entscheidung des Gemeindenrats im Zuge des Kanalbaus nun Leerrohre mitgegführt: Dies dürfte womöglich den Anstoß für die neuerliche positive Nachricht des Telekom-Mobilfunkausbaus in Löffelsterz und Reichmannshausen gegeben haben.

Ein Meilenstein war bereits die Inbetriebnahme des Mobilfunkmasts in Marktsteinach: Ein weiterer Telekommast soll in Hausen in wenigen Monaten folgen. Der ehemalige Hausener Fernsehmast ist bereits im vergangenen Jahr mit Glasfaser angebunden worden, die Telekom wartet nach eigenen Angaben noch auf die Lieferung der Technik. In Löffelsterz und Reichmannshausen steht der Mobilfunkausbau durch Vodafone nun unmittelbar bevor. Jetzt könnte aus dem noch vor Monaten bundesweit bekanntesten Funkloch wohl die bestversorgteste Ortschaft der Region werden, wenn auch die Speedpipes in Betrieb genommen werden und das Glasfaser bis in die Wohnzimmer gelangt.

 



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