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08.02.2020

Städtebauförderung soll Mainberg zu neuer Blüte verhelfen

Bürgermeister Stefan Rottmann lädt zur Auftaktveranstaltung am 09. März 2020 um 19.00 Uhr

Es ist tatsächlich geschafft: Mainberg ist zwar alles andere als eine Stadt, trotzdem gelangt der Ortsteil nun in die begehrte Städtebauförderung. Nicht nur das – auch das so genannte Denkmalkonzept wird mit beachtlichen 90% gefördert. Damit könnte dem historischen Mainberg zu neuer „Blüte“ verholfen werden, freut sich Bürgermeister Stefan Rottmann.

Eine denkmalpflegerische Bestandsaufnahme durch die beiden Bamberger Architekten Klaus Herta und Marion Dubler liegen zwischenzeitlich vor und wurden vergangenen Herbst in einer Bürgerversammlung ausführlich vorgestellt. Was der Altort an historischem Gemäuer und geschichtlichen Hintergründen zu bieten hat, dokumentiert ein etwa hundertseitiger Bericht.

Jetzt geht es von der Vergangenheit in die Gegenwart: Bereits am 09. März um 19.00 Uhr findet nun eine offizielle Auftaktveranstaltung zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept, kurz ISEK, im Mainberger Pfarrheim statt, das Grundlage des Städtebauförderungsprogramms ist.

Damit gelangt Mainberg in ein Zuschussprogramm, von dem in der Regel nur größere Orte profitieren. Nur eine Hand voll Gemeinden im Landkreis gehören der Städtebauförderung an. Worum aber geht’s: Vorhandene Potenziale erkennen und neue Perspektiven schaffen, so lautet die Devise. Alles wird untersucht und kommt auf dem Prüfstand: Straßen, Wege, Plätze, Grünflächen, Öffentliche Gebäude, Gewerbe – eben die ganze Infrastruktur. Am Ende erhoffen sich Bürgermeister und Gemeinderat mithilfe von Fachexperten und Bürgerbeteiligung ein belastbares Konzept für künftige Projekte. Priorität hat vor allem der Bereich rund um die Grundstraße. Besonders profitieren dürften Anlieger im Altort durch die Ausweisung eines Sanierungsgebiets. Dementsprechend sind Investitionen in Immobilien in großem Stil abschreibbar.

Zur Auftaktveranstaltung will das Beauftragte Stadtplanungsbüro Wegner erste Ideen und Überlegungen vorstellen, aber auch vor allem die Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung mit aufnehmen und abfragen. Rottmann zeigt sich zuversichtlich, dass damit wichtige Impulse gesetzt werden, auch im Hinblick auf eine Perspektive des Schloss Mainberg, das für die Gemeinde aber auch für die gesamte Region ein großes Wahrzeichen sei. Hier gehen die Sanierungs- und Sicherungsarbeiten erfreulicherweise auch zügig weiter.

Unterdessen plant Bürgermeister Stefan Rottmann an der Autobahn A70 auch eine touristische Hinweistafel für die Gemeinde Schonungen: „Mit einem Autobahnschild wollen wir das weitbekannte Schloss Mainberg und sein malerisches Umfeld insbesondere den historischen Ortsteil Mainberg mit seinen Weinbergen, der Mainleite und dem Maintal in das Bewusstsein der Menschen rufen.“, erklärt Rottmann. Das Schild soll über Zuschüsse und Spenden finanziert werden. 

 



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