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13.11.2013

Gegendarstellung: „Nachhaltigerer Einsatz vom Bürgermeister gewünscht“
 
Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,
verehrte Bürgerinnen und Bürger,
 
in der Berichterstattung (Schweinfurter Tagblatt, 09.08.2013) über die Aufstellungsversammlung der CSU-Gemeinderatsliste heißt es in einem Zitat sinngemäß „Man wünsche sich vom Bürgermeister einen nachhaltigeren Einsatz für die Probleme in Schonungen“. Den Vorwurf muss ich als Bürgermeister und Chef der Verwaltung weit zurückweisen.
 
Der Begriff der Nachhaltigkeit kommt eigentlich aus der Forstwirtschaft. Sinngemäß bedeutet der Fachbegriff: Es darf nicht mehr Holz gefällt werden, als in den Wäldern nachwachsen kann. In der Vergangenheit wurde aber im übertragenen Sinne in der Gemeinde immer mehr Geld ausgegeben, als eingenommen – nur so lassen sich die Schulden von knapp 6 Mio. Euro erklären, die ich in meiner Amtszeit übernommen habe. Außerdem wurden viele Projekte angeschoben, die unumgänglich, alternativlos sind oder uns vom Gesetzgeber aufgezwungen wurden und zu einem extremen Investitionstau geführt haben, der nun personell und finanziell abgearbeitet werden muss. Es sind in den letzten Jahren auch mehr Mitbürger verstorben und abgewandert als zugezogen oder geboren wurden. Der Demografische Wandel, die Gemeindefinanzen, Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz, aber auch der Zusammenhalt zwischen den Ortsteilen, gehören neben der Projektarbeit zu den wichtigsten Themen, die ich gemeinsam mit dem Gemeinderat nachhaltig angehen werde.
 
Verehrte Damen und Herren,
 
Ich denke gerade als junger Amtsinhaber in langen Zeiträumen und will erreichen, dass nachfolgende Generationen eine intakte Infrastruktur und möglichst keine Schuldenberge hinterlassen werden. Ich finde die pauschale Kritik an meiner Person nicht gerechtfertigt, da ich mindestens den gleichen Einsatz an den Tag lege, wie meine Vorgänger und rund um die Uhr für die Gemeinde im Einsatz bin. Meine Aufgabe als Bürgermeister nehme ich mit viel Idealismus, größtmöglicher Bürgernähe und Einsatzbereitschaft wahr.
 
Gez. Stefan Rottmann, 1. Bürgermeister


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