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18.11.2013

Das Foto zeigt den Moment der Auslosung: Von links Bürgermeister Stefan Rottmann, Praktikantin Fee-Christin Kießling und Sigrid Herder.
Das Foto zeigt den Moment der Auslosung: Von links Bürgermeister Stefan Rottmann, Praktikantin Fee-Christin Kießling und Sigrid Herder.
Bürgermeister verlost Helferstunden
Zwei Gewinner wurden ermittelt 
 
Nun ist es also raus: Ein gutes Dutzend Vereine hat sich um die Helferstunden des Bürgermeisters Stefan Rottmann beworben. Gemeinde-Praktikantin Fee-Kristin Kießling betätigte sich als Glücksfee und zog schließlich zwei Gewinner, die im Losverfahren ermittelt wurden. Das Betätigungsfeld war vielseitig, wie sich am Ende herausstellte. Als Getränkeausschank, Grillmeister, Austräger von Vereinszeitungen bis hin zum Zeitnehmer bei Wettkämpfen war alles dabei.
 
Doch warum eigentlich die ungewöhnliche Aktion? Die Großgemeinde Schonungen verstehe sich als „lebendige Gemeinde am Main“ und kann besonders auf eine facettenreiche Vereinslandschaft blicken. Die Gemeinde könne das freiwillige Engagement finanziell nicht auffangen, was vielerorts geleistet werde: Das zeige vor allem beispielhaft das Feuerwehrwesen der Großgemeinde. Viele tausend ehrenamtliche Helferstunden werden Jahr ein, Jahr aus wie selbstverständlich geleistet. Hochkarätige Ausstellungen, Konzerte, traditionsreiche Feste, mitreißende Kabarett- und Theatervorführungen werden hinter den Kulissen mit viel Aufwand geplant und organisiert. Über hundert Vereine und Verbände sorgen für ein vielfältiges und einzigartiges Veranstaltungsprogramm zu jeder Jahreszeit.
 
Kultur-, Sport- und Vereinsarbeit  ist für unsere knapp Großgemeinde mehr als nur Unterhaltung oder Zeitvertreib: Sie beeinflusst das Miteinander der Menschen, sie ist Ausdruck unseres Lebensgefühls und dokumentiert das moderne Image der Gemeinde Schonungen. Kreativität und Fleiß unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger sorgen für Wertschöpfung in der Großgemeinde. Doch die Suche nach freiwilligen Helfern beispielsweise für Ausschank und Bewirtung eines Fests gestaltet sich in den Vereinen immer schwieriger, wie Bürgermeister Stefan Rottmann feststellt.
 
Rottmann motivierte die Vereine sich um Helferstunden zu bewerben: Als mögliche Betätigungsfelder nannte er beispielhaft den obligatorischen Bratwurststand oder die Kaffeebar beim Kindergartenfest, Ordner oder Parkplatzeinweiser für eine Großveranstaltung, Elferrat für eine Faschingssitzung, Betreuer für ein Ferienspaßprojekt, Platzkassier für ein Fußballspiel oder Ausschankhelfer bei der Kirchweih.
 
Letzteres wurde dann schließlich auch per Losverfahren gezogen: Auf Mainberger Kirchweih wird der Bürgermeister mit seiner Freundin selbst den Zapfhahn betätigen und die Gäste bewirten. Und da wäre noch als zweiter Sieger die Lebenshilfe in Schonungen zu nennen, die sich mit dem Landessportfest im kommenden Jahr beworben hatten. Auch dort wird man Stefan Rottmann und Tanja Drude hinter den Bewirtungsständen sehen. „Wir wollen damit ein kleines Zeichen setzen und einen symbolischen Beitrag zum Vereinswesen leisten!“ erklärt Rottmann. Außerdem gilt es die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements und des kostbares Vereinsnetzwerks zu würdigen und viele weitere Mitbürger zur Nachahmung zu animieren.
 
Alle übrigen Vereine die bei der Aktion „Helferstunden“ teilgenommen haben, gehen schließlich nicht leer aus: „Wir werden die Veranstaltungen alle besuchen und dann eben für Umsatz sorgen!“ 


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