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28.02.2018

Grundsteinlegung bei Kinderkrippenprojekt

Gute Wünsche für Neubauprojekt in Zeitkapsel

Trotz klirrender Kälte ließen sich Bauherren und Kindergartenleitung die traditionelle Grundsteinlegung nicht nehmen. Hinter einer Jahreszahl-Tafel soll eine Zeitkapsel diesen historischen Tag dokumentieren. In einem Trichter aus Messing wurden Postkarten mit guten Wünschen von Personal, dem Elternbeirat und Bürgermeister für das Haus gegeben. Auch die Festschrift des Liborius-Wagner-Vereins zum 100-jährigen Jubiläum 2011, ein aktuelles Gemeindeblatt und sogar Fingerabdrücke aller Kindergartenkinder gehörten zu den Beigaben.

Dass sich der Kinderkrippenneubau als wichtige und wegweisende Entscheidung erwiesen hat, betonte die Kindergartenleitung Katja Wolz in einer kleinen Ansprache. Die Kindertagesstätte sieht sich mit einem beachtlichen Geburtenanstieg und vielen Zuzügen von Familien mit Kindern im Vorschulalter konfrontiert. „Unsere Kapazitäten sind fast völlig erschöpft!“, berichtet Wolz und lobte, dass die Gemeinde vor gut zwei Jahren so schnell reagiert und den Neubau gemeinsam mit dem Trägerverein und der Kirche angeschoben habe.

Nur dank großzügiger Unterstützung und Zuschüsse war die Erweiterung der Kindertagesstätte mit drei Kleinkindgruppen möglich: Trotz des beachtlichen Investitionsvolumens von über 1,9 Mio. Euro liegt der geschätzte Eigenanteil der Gemeinde bei überschaubaren 315.000 Euro, berichtet Bürgermeister Stefan Rottmann. Sein Dank galt der Regierung von Unterfranken, sowie der Diözese und deren Leiter der Liegenschaftsabteilung, Otmar Finger, der der Grundsteinlegung beiwohnte. Überhaupt sei die Zusammenarbeit mit der Kirchenstiftung und Trägerverein beispielhaft und von großem Vertrauen geprägt. Pfarrer Andreas Heck übernahm die Segnung und freute sich über die zügigen Fortschritte am Bau. Architekt Jürgen Unser überreichte symbolisch Spielzeug-Werkzeug für die Kindergartenkinder, „früh übt sich schließlich!“, meint der Planer.

Dass am Galgenberg bzw. Schulzentrum alles mit allem zusamenhängt, machte Bürgermeister Stefan Rottmann anhand eines aktuellen Planentwurfs deutlich. Straßenplanung, Parkplatzkonzept, Gehwege, Bushaltestellen, Nahwärmenetz und überhaupt die gesamte Ver- und Entsorgung muss aufeinander abgestimmt und im Bauablauf möglichst ineinandergreifen. Wie berichtet entsteht an der Kindertagesstätte eine völlig neue Straßen- und Verkehrsführung. So lange aber Baufirmen und Handwerksbetriebe an der Kinderkrippe arbeiten und den Zugang benötigen, kann nur eingeschränkt am Straßenneubau gearbeitet werden.

Dagegen soll die neue Energiezentrale auch zuverlässig Wärme für den Kindergarten liefern. Die Energiezentrale mit dem dazugehörigen Netz befindet sich allerdings auch kurz vor der Umsetzung. Und auch die Grundschulplanung soll nur einen Steinwurf entfernt in die Tat umgesetzt werden. Darüber hinaus wurde auch schon die Turnhallen- und Schwimmbadsanierung ins Auge gefasst. Viele Baustellen auf engstem Raum: Das verlangt Geduld, Verständnis und Disziplin von allen Beteiligten und Anlieger ab. Doch schon bald kann der nächste Meilenstein gefeiert werden: Am 23. März findet das Richtfest am Krippenneubau statt. Unterdessen liegt das Projekt im Rahmen des Zeit- und Budgetplan.

 



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