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04.03.2019

Krönender Abschluss einer langen Faschingssession

Schonungen demonstriert beim gemeinsamen Gaudiwurm Zusammenhalt und Frohsinn

Es ist der krönende Abschluss einer ungewöhnlich langen Faschingssession, die heuer immerhin bis Anfang März andauert: Traditionell am Faschingssamstag startet die Großgemeinde in das Finale mit einem pompösen Faschingsumzug. Alle sechs Karnevalsgesellschaften in Schonungen sind beteiligt. Natürlich auch Blaskapellen, Sportvereine, Jugendgruppen, Kindergärten und was sonst noch zu Fuß oder auf vier Rädern unterwegs ist.

In diesem Jahr war der SCC (Schonunger Carnevals Club) Ausrichter des wohl größten Gaudiwurms des Landkreises. Startpunkt war diesmal das Gewerbegebiet Tiefer Graben in Schonungens Süden. Ganz am anderen Ende, am Schonunger AlbanPark wartete dann zur Belohnung eine After-Umzug-Party mit viel „TamTam“. Gut anderthalb Kilometer mussten aber überwunden werden.

Nach anfänglich vereinzelten Vorbehalten und Skepsis gegen die diesjährige Streckenführung, überwog dann doch die Überzeugung, dass auch die verkehrsberuhigte Jahnstraße viele Vorteile hatte und das mal ausprobiert werden musste. Und so konnte der Umzug störungsfrei und genussvoll an den doch fast durchgängig am Wegrand stehenden Zuschauern vorbeiziehen.

Auch in diesem Jahr bildeten wieder mehrere hundert Akteure den beachtlich bunten Gaudiwurm. Mit dabei auch prächtig geschmückte Wägen. Auffällig viele junge Familien ließen sich von der guten Stimmung anstecken und sammelten fleißig Kaubobons und andere leckere Süßigkeiten.

Zum siebten Mal wiederholte sich der Umzug der Großgemeinde mit einem ganz besonderen Alleinstellungsmerkmal. Jedes Jahr findet der Zug in einem anderen Ortsteil statt, was zusätzlich für Neugier und Spannung bei Zuschauern und Akteuren sorgt. Mit der Einführung eines großgemeindeweiten Faschingsumzug vor sieben Jahren ging es Bürgermeister Stefan Rottmann um mehr Zusammengehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl zwischen den Schonunger Ortsteilen, um ein positives Image für die Großgemeinde, aber auch die Schaffung eines überregionalen Veranstaltungsangebots unter Beteiligung möglichst vieler örtlicher Vereine.

Ohne die Bereitschaft des Abersfelder Laienfaschings, die 2013 die Premiere übernahmen und der VR-Bank Schweinfurt, die seither als Hauptsponsor auftritt, hätte sich der Umzug nie etablieren und entwickeln können.

Auch der SCC hat wieder eine hervorragende Organisation und Logistik geleistet. Im Zusammenspiel mit dem Freier Turner wurde in der Sporthalle am AlbanPark dann noch eine After-Umzug-Party für das Narrenvolk geboten. Natürlich gab es aus den Händen von Peter Scheuring stellvertretend für alle Zugteilnehmer jeweils einen Sessionsorden an der Bühne am Festplatz. Besser hätte der SCC sein Jubiläumsjahr und 44. Geburtstag nicht abschließen können. Jetzt müssen sich alle Karnevalisten wieder in Geduld üben. In einem Jahr geht es dann zur FKG nach Forst – aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

 

 



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