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11.03.2019

Erneute Bewerbung um Mittel aus dem Stabilisierungshilfefonds

Gemeinde hält konsequent am Reformkurs fest

Der eingeschlagene Reform- und Konsolidierungskurs Schonungens soll konsequent fortgesetzt werden, darauf verständigte man sich unlängst in der letzten Gemeinderatssitzung. Die jüngst einstimmig verabschiedete Beschlussvorlage sieht die Bewerbung um eine fünfte Rate der Stabilisierungshilfen vor. Vor allem wurde das umfangreiche, mehrseitige Haushaltskonsolidierungskonzept von Kämmerin und Bürgermeister beschlossen. Gemeinsam mit der Verwaltung arbeitet Bürgermeister Stefan Rottmann ein umfangreiches Antragspaket aus, dass fristgerecht über das Landratsamt an die Regierung von Unterfranken eingereicht werden soll.

Bisher ist es der Gemeinde erfolgreich gelungen, beachtliche Fördergelder für die Rückzahlung von Altschulden und Bewältigung von kommunalen Pflichtaufgaben zu generieren. Nach 2015, 2016 und 2017 mit insgesamt 1,7 Mio. Euro, erhielt die Großgemeinde Schonungen im vergangenen Jahr weitere 400.000 Euro aus den Händen des Finanzministers Albert Füracker.

Vorsichtiger Optimismus macht sich im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven der Großgemeinde Schonungen breit: Konzentriert und ergebnisorientiert werden die Investitionen in die Pflichtaufgaben Zug um Zug abgearbeitet.  

Wie im letzten Jahr dämpfte Bürgermeister Stefan Rottmann die Erwartungshaltung: Zu viele Altschulden und ein vergleichsweise hoher Investitionsstau sind noch abzubauen. „Nüchtern betrachtet spielt uns auch eine gut laufende Konjunktur in die Hände, vor allem haben wir uns aber selbst mit einem umfassenden und beispiellosen Reformprogramm deutliche Spielräume ermöglicht.“, wiederholte Rottmann seine Einschätzung vom vergangenen Jahr.

Man werde sich auf dem bisherigen Reformprogramm aber nicht ausruhen, sondern weiter fortschreiben. Weitergehende Maßnahmen wie ein umfangreiches Organisationsgutachten für Rathaus, Bauhof/Forstbetrieb mit Hallenbad wurden weitestgehend umgesetzt. Mieten kommunaler Liegenschaften wurden nochmals der Marktlage entsprechend angepasst. Die Friedhofsgebühren wurden der Vorgabe der Kommunalaufsicht entsprechend erhöht und auch die Kanalgebühren vorausschauend auf einem stabilen Level belassen.

Der Bürgermeister sieht es nach wie vor als zwingend notwendig an, Schonungens Finanzen grundlegend zu erneuern, vorausschauend  und nachhaltig zu planen und zu wirtschaften um Möglichkeiten, Chancen und Handlungsspielräume für die Zukunft zu schaffen. „Bei allem Tun und Handeln muss es unser Ziel sein, unseren nachfolgenden Generationen keine Schuldenberge, sondern geordnete finanzielle Verhältnisse und eine intakte Infrastruktur zu hinterlassen.“, fordert Rottmann.

Allerdings brauche es noch viel Geduld, Disziplin und Ausdauer, aber kleine Erfolge müssen die Gemeinde zum Weitermachen anspornen, sagt der Bürgermeister. Ausdrücklich bedankt sich Rottmann auch in diesem Jahr für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und Unterstützung beim Freistaat Bayern, der Regierung von Unterfranken sowie der Kommunalaufsicht am Landratsamt. Die Förderung sei allerdings hart erarbeitet, deswegen habe man die Förderung in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die den eingeschlagenen Kurs unterstützen und mittragen. Ob die Bewerbung erfolgreich sein wird, zeigt sich im November, wenn der Verteilerausschuss über die Mittel entscheidet. Bisher ist es nur Schonungen als einzige Kommune des Landkreises gelungen, mit einem beispiellosen Haushaltskonsolidierungskonzept, Stabilisierungshilfen zu erhalten. 

 



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