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11.05.2013

Zu Bayerns beste Bayern strömten hunderte Besucher auf den Schonunger Marktplatz
Zu Bayerns beste Bayern strömten hunderte Besucher auf den Schonunger Marktplatz

Bayerns beste Bayern: Schonungen geht in Führung

Das Team der Großgemeinde erspielte sagenhafte 292 Punkte 

 „Eigentlich ist uns ja schon lange klar: In Schonungen wohnen Bayerns beste Bayern!“, genauso wie Bürgermeister Stefan Rottmann sahen es auch einige hundert Besucher auf dem Marktplatz, die der Qualifikationsrunde des Bayern1-Wettbewerbs beiwohnten und Ihr Team kräftig anfeuerten. „Wir brauchen Sportler und Leute mit Feingefühl!“, so lautete die Ansage. Gesucht – gefunden: Gut zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürger stellten sich in den Dienst der Sache. Sie mussten ihr Können beim Stangenfußball, beim Scheibenbergsteigen und beim Maßkrugschieben unter Beweis stellen.

Etwas holprig begann die erste Halbzeit: Immer eine Person stieg in den „Ring“ und versuchte sich an den drei Disziplinen. Es vergingen quälende Minuten, bis die ersten Teammitglieder den „Dreh“ raus hatten und Punkt für Punkt einfingen. Moderatorin Irina Hanft erklärte noch kurz vor Beginn die Spielregeln, ehe sie den Parcours zum Üben öffnete. Dann folgte natürlich eine Live-Schalte in die Großgemeinde und die logische Erklärung des Bürgermeisters, warum in den neun Ortsteilen „Bayerns beste Bayern“ wohnen. „Wir wollen den Titel!“, machte Bürgermeister Stefan Rottmann klar. Es geht nicht nur um Ruhm und Ehre: Das Preisgeld könne man als notorisch klamme Gemeinde gut gebrauchen. Nebenbei wird der Zusammenhalt gestärkt und das Kirchturmdenken in den Hintergrund gerückt: „Heute sind wir alle Schonunger!“, sagte Rottmann. Natürlich freut man sich auch über den Werbeeffekt im Freistaat und den Imagegewinn, den die gebeutelte Großgemeinde bitter nötig hat.

107 Zähler landeten zur Halbzeitpause auf dem Punktekonto: Sollte Schonungen noch auf Platz 1 kommen wollen, muss eine neue Teamstrategie her. Schon in der ersten Runde kristallisierten sich einige Profis heraus, sie könnten das Ruder in der zweiten 45-Minuten-Phase herumdrehen. Und prompt so kam es. „Habt Ihr Eure Leute gedopt!“, wollte Bayern1-Reporterin Irina Hanft wissen. Besonders als der kleine Felix Traumergebnisse bei den drei Disziplinen abräumte, war das Publikum kaum zu bremsen. Stadtlauringens Bürgermeister Friedel Heckenlauer war eigens mit einer Abordnung seiner Marktgemeinde angereist: Schließlich geht es darum, den Titel „Bayerns beste Bayern“ im Schweinfurter Oberland zu verteidigen.

Außerdem pocht die Oberlandgemeinde auf eine Revanche: Schließlich ging das Finale zum Bayern3-Dorffest vergangenen Sommer knapp verloren. Trotzdem stellte man kurzerhand ein bisher nie dagewesenes Dorffest im Zentrum Schonungens auf die Beine. Dutzende Vereine aus dem gesamten Gemeindegebiet halfen Hand in Hand zusammen. Fast 5.000 Bürgerinnen und Bürger waren dabei und staunten über den Zusammenhalt in der Großgemeinde. Das ist auch der Hintergrund für die neuerliche Bewerbung bei Bayern1: „Wir müssen noch enger zusammenrücken in der Gemeinde!“, sagt Rottmann im Hinblick auf eine erfolgreiche Gemeindeentwicklung.

Jetzt geht es erst mal um den Finaleinzug und dann um nichts Geringeres als den Titel „Bayerns beste Bayern“, der dann an den Ortsschildern offiziell angebracht werden darf. Greding im mittelfränkischen Landkreis Roth ist als austragender Ort für die Endrundenteilnehmer gesetzt. Dort treten sieben Gemeinden zum Wettkampf an: Zu gewinnen gibt es 6.000 Euro für einen sozialen Zweck für den Sieger-Ort. Der Zweitplatzierte bekommt 3.000 Euro, Platz drei und vier dürfen jeweils 500 Euro mit nachhause nehmen.

Der Eintritt ist frei. Aktuelle Informationen zum Wettkampf auf www.bayern1.de

Bayern 1 ist mit einer Tagesreichweite von über 3 Millionen HörerInnen einer der erfolgreichsten Radiosender Deutschlands (Mo-Fr, 6-18 Uhr; MA 2013 / I). Das Programm bietet Oldies und melodischen Pop von den 70er Jahren bis zur Gegenwart und viel regionale Berichterstattung.



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