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17.05.2013

Nach der grandiosen Qualifikation auf dem Marktplatz steht die Großgemeinde nun im Finale
Nach der grandiosen Qualifikation auf dem Marktplatz steht die Großgemeinde nun im Finale
Bayerns beste Bayern: Schonungen im Finale
Großgemeinde ordert Bus zum Finale: Anmeldungen bei der Gemeinde
 
Nun ist es also geschafft: Zwei Tage vor Ende der Qualifikation von „Bayerns beste Bayern“ steht die Großgemeinde mit 292 Punkten und Platz drei rechnerisch uneinholbar im Finale. Noch am Abend meldete sich Bayern1-Moderatorin Irina Hanft und beglückwünsche Bürgermeister Stefan Rottmann zu dem vorläufigen Triumpf. „Eigentlich ist uns ja schon lange klar: In Schonungen wohnen Bayerns beste Bayern!“, genauso wie Bürgermeister Stefan Rottmann sahen es auch einige hundert Besucher auf dem Marktplatz, die der Qualifikationsrunde des Bayern1-Wettbewerbs beiwohnten und Ihr Team kräftig anfeuerten. „Wir brauchen Sportler und Leute mit Feingefühl!“, so lautete die Ansage von Thomas Rösch, 2. Bürgermeister. Gesucht – gefunden: Gut zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürger stellten sich in den Dienst der Sache. Sie mussten ihr Können beim Stangenfußball, beim Scheibenbergsteigen und beim Maßkrugschieben unter Beweis stellen. Es galt im Wettbewerb mit weiteren 24 Gemeinden und Städten die meisten Punkte zu erzielen, um unter die letzten sieben Finalteilnehmer zu kommen.
 
Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten nahm das Spiel in Schonungen mehr und mehr Fahrt auf. Die 20-köpfige Mannschaft gab alles: Immer eine Person stieg in den „Ring“ und versuchte sich an den drei Disziplinen. Es vergingen quälende Minuten, bis die ersten Teammitglieder den „Dreh“ raus hatten und Punkt für Punkt einfingen. Moderatorin Irina Hanft erklärte noch kurz vor Beginn die Spielregeln, ehe sie den Parcours zum Üben öffnete. Dann folgte natürlich eine Live-Schalte in die Großgemeinde und die logische Erklärung des Bürgermeisters Stefan Rottmann, warum in den neun Ortsteilen „Bayerns beste Bayern“ wohnen. „Wir wollen den Titel!“, machte auch 2. Bürgermeister Thomas Rösch klar. Es geht nicht nur um Ruhm und Ehre: Das Preisgeld könne man als notorisch klamme Kommune für gemeindeübergreifende Projekte gut gebrauchen. Nebenbei wird der Zusammenhalt gestärkt und das Kirchturmdenken in den Hintergrund gerückt: „Heute sind wir alle Schonunger!“, sagte Rottmann. Natürlich freut man sich auch über den kostenlosen Werbeeffekt im Freistaat und den Imagegewinn.
 
Nach der Halbzeit mit 107 Zählern ist die Erkenntnis gereift, dass die Teamstrategie noch weiter optimiert werden musste: Schon in der ersten Runde kristallisierten sich einige Profis heraus, sie könnten das Ruder in der zweiten 45-Minuten-Phase herumdrehen. Und prompt so kam es. „Habt Ihr Eure Leute gedopt!“, wollte Bayern1-Reporterin Irina Hanft wissen. Besonders als der kleine Felix Traumergebnisse bei den drei Disziplinen abräumte, war das Publikum kaum zu bremsen. Stadtlauringens Bürgermeister Friedel Heckenlauer war eigens mit einer Abordnung seiner Marktgemeinde angereist: Schließlich geht es darum, den Titel „Bayerns beste Bayern“ im Schweinfurter Oberland zu verteidigen.
 
Außerdem pocht die Oberlandgemeinde auf eine Revanche: Schließlich ging das Finale zum Bayern3-Dorffest vergangenen Sommer knapp verloren. Trotzdem stellte man kurzerhand ein bisher nie dagewesenes Dorffest im Zentrum Schonungens auf die Beine. Dutzende Vereine aus dem gesamten Gemeindegebiet halfen Hand in Hand zusammen. Fast 5.000 Bürgerinnen und Bürger waren dabei und staunten über den Zusammenhalt in der Großgemeinde. Das ist auch der Hintergrund für die neuerliche Bewerbung bei Bayern1: „Wir müssen noch enger zusammenrücken in der Gemeinde!“, sagt Rottmann im Hinblick auf eine erfolgreiche Gemeindeentwicklung.
 
Jetzt steht die Großgemeinde wieder kurz davor, einen großen Coup zu landen: Schließlich geht es um nichts Geringeres als den Titel „Bayerns beste Bayern“, der dann an den Ortsschildern offiziell angebracht werden darf. Greding im mittelfränkischen Landkreis Roth ist als austragender Ort für die Endrundenteilnehmer offiziell gesetzt. Dort treten die Gemeinden zum Wettstreit an. Zu gewinnen gibt es 6.000 Euro für einen sozialen Zweck für den Sieger-Ort. Der Zweitplatzierte bekommt 3.000 Euro, Platz drei und vier dürfen jeweils 500 Euro mit nachhause nehmen. Auf insgesamt vier Wettkampf-Bühnen wird das Duell der Gemeinden und Städte ausgefochten. 10.000 Besucher werden erwartet: Das Publikum fiebert mit, feuert mit Fahnen und Tröten die Akteure an oder entspannt sich einfach im Biergarten. Für musikalische Einlagen sorgen Claudia Koreck, die Bayern 1-Band und Bürgermeista & die Gemeinderäte live beim großen Finale von Bayerns beste Bayern. In Live-Schalten wird in Bayern1 immer wieder vom Austragungsort berichtet. Am 26. Mai um 11 Uhr werden die Finalteams in Greding eintreffen, ab 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr finden die Geschicklichkeitsspiele auf dem Stadtparkplatz am Hallenbad offiziell statt. Die antretenden Mannschaften bestehen aus neun volljährigen Personen, mindestens 3 Frauen: Insgesamt darf die Mannschaft gemeinsam nicht älter als 280 Jahre sein. Der Eintritt ist frei. Aktuelle Informationen zum Wettkampf auf www.bayern1.de
 
Bei einem Unkostenbeitrag von 15,- Euro können interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch potentielle Mannschaftsteilnehmer dem Spektakel gerne beiwohnen und ihre Mannschaft anfeuern. „Es wird sicher ein großes, erlebnisreiches Fest des Radiosenders!“, davon ist Bürgermeister Stefan Rottmann überzeugt. Nun hofft er auf breite Unterstützung, auch wenn Bürgermeister Stefan Rottmann zum Zeitpunkt des Finales in der Südfranzösischen Partnergemeinde Alban die Daumen drückt und sich entschuldigen lässt. Bürgermeisterstellvertreter Thomas Rösch wird als offizieller Vertreter das Team der Großgemeinde Schonungen lenken.  
 
Wer mit dem Bus nach Greding zum großen Finale von „Bayerns beste Bayern“ mitfahren möchte, kann sich bei der Gemeindeverwaltung (Fr. Anette Stock, Tel.: 09721/7570-221; e-mail: anette.stock@schonungen.de) anmelden. Der Bus startet am 26. Mai 2013 ab 08.30 Uhr am Alten Bahnhof in Schonungen.


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