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09.06.2013

Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für Marktsteinach
Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für Marktsteinach

 

Neues Feuerwehrfahrzeug für Marktsteinach

Atemschutz in allen Teilen der Gemeinde gewährleisten

Jetzt ist die Anschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeug für Marktsteinach perfekt: Der Gemeinderat gab in seiner letzten Sitzung grünes Licht. Der Auftrag hat ein Investitionsvolumen von etwa 109.000 Euro, davon kann die Gemeinde 30.500 Euro als Zuschuss in Abzug bringen. Der Förderbescheid der Regierung von Unterfranken liegt seit wenigen Tagen vor, sodass die Bestellung des Fahrzeugs nun erfolgen kann. „Wir wollen keine Zeit verlieren, da die Lieferzeit einige Monate in Anspruch nehmen wird!“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann.  

Kreisbrandmeister Horst Klopf informierte im Gemeinderat über die Notwendigkeit eines neuen Einsatzfahrzeugs und erklärte die technischen Details. Über dreißig Jahre ist das Marktsteinacher Tragkraftspritzenfahrzeug TSF (Baujahr 1981) im Betrieb: Seither hat sich im in der Fahrzeugtechnik aber auch in der mitgeführten Ausstattung viel getan. Es kann eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrmännern oder –frauen sowie eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten einschließlich des umluft-unabhängigen Atemschutzes aufnehmen und muss mit einem Löschwasserbehälter von 500 Litern Inhalt ausgestattet sein. Für das Tragkraftsptizenfahrzeug TSF-W sind nur serienmäßige Fahrgestelle mit Doppelkabine und einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 6.000 Kilogramm vorgesehen.

Das wirtschaftlichste Angebot beim Fahrgestell und Aufbau bot der Hersteller Iveco Magirus (Ulm); die Beladung wird dagegen durch die Fa. Albert Mahr (Würzburg) geliefert. Nach Mainberg (TSF), Waldsachsen (TSF) und Schonungen (MZF) ist Marktsteinach nun an der Reihe. Das neu gebaute Feuerwehrhaus im Ortskern bietet perfekte Voraussetzungen für den Unterstand des TSF-W. Mit dem neuen Einsatzfahrzeug soll der Atemschutz in den nördlichen Ortsteilen gewährleistet werden: Insgesamt 12 Atemschutz-Kräfte sollen nach Abschluss der Ausbildung zur Verfügung stehen und die Schonunger Hauptwehr im Ernstfall unterstützen. „Auch wenn wir finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, wollen wir an der Einsatzbereitschaft unserer Wehren keine Abstriche machen!“, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann. Künftig kommt es darauf an, mit den finanziellen und personellen Kapazitäten zu haushalten, um für die Feuerwehren das Optimum herauszuholen.

Die etwa 8.000 Einwohner zählende Gemeinde kann im Ernstfall auf 400 aktive Feuerwehrmänner und –Frauen, neun Feuerwehrstationen, 17 Feuerwehrfahrzeuge zurückgreifen: Eine solche Schlagkraft können teilweise selbst Städte nicht vorweisen, so Rottmann. Die Feuerwehren sind aber auch gesellschaftlicher Mittelpunkt in den Ortsteilen, viel werde auf ehrenamtlicher Basis geleistet.

 


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