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14.10.2019

Mainberg zeichnet sich nicht nur durch sein Schloss und seine besondere Lage am Main aus - vor allem der historische Gebäudebestand im Altort liegt im Fokus des Denkmalkonzepts und Städtebau
Mainberg zeichnet sich nicht nur durch sein Schloss und seine besondere Lage am Main aus - vor allem der historische Gebäudebestand im Altort liegt im Fokus des Denkmalkonzepts und Städtebau

Städtebau und Denkmalkonzept in Mainberg

Bürgermeister lädt zur Informationsveranstaltung am 05. November 2019

Es ist noch gar nicht lange her, da hat sich Schonungens Gemeinderat für das so genannte „Kommunale Denkmalkonzept“ für das historische Mainberg entschieden. Sagenhafte 90% Förderung konnte sich die Gemeinde per Bescheid zusichern. Nach erfolgter Ausschreibung und Vergabe konnten sich die beiden Bamberger Architekten Klaus Herta (Denkmalkonzept) und Marion Dubler (Außenanlagen, insbesondere der Mainberger Schlosspark) an die Arbeit machen. Der Gemeinde kostet die Beauftragung abzüglich der Förderung zusammen lediglich etwa 1.200 Euro.

Rückblick: „Eine Weiterentwicklung Mainbergs ist längstens überfällig: Wie mehrere intensive Ortsbegehungen und Recherchen gezeigt haben, bietet der Ort eine erstaunlich hohe Dichte an historisch wertvoller Bausubstanz!“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Dass in Mainberg etwas passieren muss, lag auf der Hand. Doch mit welchem Geld könnten Straßen und Plätze neu gestaltet und private Anwesen renoviert werden?

Dieser Frage gingen die politisch Verantwortlichen der Gemeinde bis zuletzt hartnäckig nach: 2018 konnte der Bürgermeister schließlich den entscheidenden Durchbruch vermelden. Mainberg darf sich über einen hohen Zuschuss beim Denkmalkonzept und die fachliche Begleitung durch Dr. Thomas Gunzelmann freuen, noch viel wichtiger aber ist die Zusage, dass der Schonunger Ortsteil in die Städtebauförderung aufgenommen werde und über Jahre hohe Fördersummen erwarten darf.

Damit gelangt Mainberg in ein Förderprogramm, von dem in der Regel nur größere Orte profitieren. Nur eine Hand voll Gemeinden im Landkreis gehören der Städtebauförderung an. Worum aber geht’s: Vorhandene Potenziale erkennen und neue Perspektiven schaffen, so lautet die Devise. Alles wird untersucht und kommt auf dem Prüfstand: Straßen, Wege, Plätze, Grünflächen, Öffentliche Gebäude, Gewerbe – eben die ganze Infrastruktur. Am Ende erhoffen sich Bürgermeister und Gemeinderat mithilfe von Fachexperten und Bürgerbeteiligung ein belastbares Konzept für künftige Projekte. Priorität hat vor allem der Bereich rund um die Grundstraße. Besonders profitieren dürften Anlieger im Altort durch die Ausweisung eines Sanierungsgebiets. Dementsprechend sind Investitionen in Immobilien in großem Stil abschreibbar.

Der erste Schritt ist mit dem Modul 1 des Kommunalen Denkmalkonzeptes nun gemacht. Wie Bürgermeister Stefan Rottmann erklärt ist nun im Beisein der beiden Architekten Herta und Dubler eine umfangreiche Bürgerinformationsveranstaltung am Dienstag, den 05.11.2019 um 19.00 Uhr im Pfarrheim Mainberg geplant. Es verspricht ein inhaltsreicher und spannender Abend zu werden. Ihr Kommen hat auch das Stadtplanungsbüro Bertram Wegner (Veithsöchheim) zugesagt, das vorwiegend das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept erarbeiten wird. Rottmann zeigt sich zuversichtlich, dass damit wichtige Impulse gesetzt werden, auch im Hinblick auf eine Perspektive des Schloss Mainberg, das für die Gemeinde aber auch für die gesamte Region ein großes Wahrzeichen sei.

 



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