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29.07.2013

Im Rahmen des alljährlichen
Im Rahmen des alljährlichen "Gemeefests" wurden die Fahrzeuge eingeweiht
Großgemeinde modernisiert und erweitert Fuhrpark
Fahrzeugweihe im Rahmen des „Gemeefests“
 
Besser hätte das Wetter für die feierliche Übergabe der neuen Gemeindefahrzeuge kaum sein können. Im Rahmen des alljährlichen „Gemeefests“ hoch oben an der Schonunger Freisportanlage versammelten sich die Kolleginnen und Kollegen, darunter die ehemaligen Beschäftigten aus Bauhof, Verwaltung und Forstbetrieb bei strahlendem Sonnenschein, natürlich waren auch Gemeinderäte und Bürgermeister vertreten.
 
Auslöser für die ökumenische Segnung war die Anschaffung eines Forstschleppers, Radladers und zwei Geschäftsfahrzeuge für die Gemeinde. Fast 100.000 Euro nahm der Gemeinderat in die Hand, um den Fuhrpark technisch aufzurüsten. Auch Pfarrer Thomas Amrehn und Pfarrer Dr. Marcus Döbert zeigten sich beeindruckt und nahmen nach erfolgter Segnung wie selbstverständlich ein Probesitzen auf dem Traktor vor. „Der lässt sich bestimmt gut fahren!“, schlussfolgerte Döbert und freute sich mit den Bauhofmitarbeitern über das neue Fahrzeugangebot.
 
Doch zunächst stellte Bürgermeister Stefan Rottmann in ein paar wenigen Sätzen die neuen Fahrzeuge und Einsatzbereiche vor. „Wir haben heute keine Landmaschinenmesse!“, winkte er augenzwinkernd ab und forderte die Gäste auf, Kostenschätzungen für die vier Fahrzeuge abzugeben. Teilweise weit auseinander lagen die Gebote: Alte Fahrzeuge konnten in Zahlung genommen werden, neuere Geräte mit wenigen Betriebsstunden angeschafft, oder wie im Fall des Traktors sogar ein neuwertiges Einsatzgerät beschafft werden. Mit den überschaubaren Haushaltsmitteln konnte das Optimum erreicht werden: Rottmann bedankte sich bei Bauhofleiter Alfons Brahmann, federführend der sich um die Anschaffungen gekümmert hatte.
 
Künftig soll die Arbeit im Bauhof und Forstbetrieb, dank der neuen Einsatzfahrzeuge leichter von der Hand gehen. Forstwirt Thomas Helmschrott sieht mit dem Traktor nun die Arbeitssicherheit, der wirtschaftliche Einsatz des Personals, die erhöhte Flexibilität für das Forstbetriebsteam nun gewährleistet. Multifunktionell ist der Schlepper einsatzbereit, was die verschiedenen Aufsätze (FRontzapfwelle, Frontkraftheber und Kommunalplatte) gewährleisten. Eine kontinuierliche Auslastung des Schleppers besonders in den Sommermonaten mit Häcksler, Seilwinde, Wegehobel R2 und Mulchgerät ist damit gewährleistet. Pfarrer Dr. Marcus Döbert und Pfarrer Thomas Amrehn nahmen die Fahrzeugweihe vor und überreichten den künftigen Fahrer des Traktors (Typ Deutz Agroplus 3.15 Ecoline) ein kleines Erste-Hilfe-Set. 40.193,33 Euro hat die Gemeinde in das neue Gemeindefahrzeug investiert. Insgesamt besteht der Schonunger Forstbetrieb aus drei Mitarbeitern in Vollzeit: Ab September diesen Jahres kommt ein Auszubildender hinzu, wie Bürgermeister Stefan Rottmann berichtet. Der Forstbetrieb ist im Ortsteil Waldsachsen beheimatet und verfügt außerdem über ein Geländefahrzeug mit Pritsche. 
 
Auch der neue Radlader erntete im Rahmen des Gemeefests viele staunende Blicke: Das ausgemusterte Modell ist aus dem Jahr 1987 und ist mit seinen 9.800 Betriebsstunden zwischenzeitlich sehr reparaturanfällig. Eine Generalüberholung des Fahrzeugs wäre dagegen unwirtschaftlich gewesen, weswegen sich der Gemeinderat für ein Ersatzgerät entschieden hat. Ausbesserungsarbeiten im Straßen- und Wegebau, die Instandhaltung von Festplätzen oder für Lade- und Hebearbeiten im Bauhof, aber auch das Beladen von Fahrzeugen im Winterdiensteinsatz wurde bisher mit dem Radlader verrichtet, ebenfalls bei der Baum- und Grünpflege leistete das Gerät treue Dienste oder in der Instandhaltung der Häckselgutdeponie in Marktsteinach.
 
Die beiden Geistlichen wünschten den Fahrzeugführern ein unfallfreies Wirken mit dem Radlader der Marke „ATLAS Typ AR 60“. „Wir wünschen Ihnen allseits gute Fahrt und hoffen, dass die Gerätschaften möglichst lange ohne kostenintensive Reparaturen ihre Dienste erledigen!“, sagten Amrehn und Döbert, ehe sie zum Gebet fortschritten und die Fahrzeuge mit Weihwasser besprengten.
Das Baufahrzeug wiegt 4,65 Tonnen und ist mit 65 PS motorisiert. Der Radlader verfügt außerdem über eine Hubarmdämpfung und Knicklenkung – auch die Schaufel ist vielseitig nutzbar. Insgesamt kostet das Fahrzeug 35.700 Euro.
 
Die beiden PKWs des Typs Fiat Doblo dienen dem Hausmeister aber auch der Bauhofleitung als Geschäftsfahrzeuge, aber auch dank des großzügigen Raumangebots zum Transport von großen Gegenständen.
 


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