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17.09.2013

Das Foto zeigt von links: Bauamtsleiterin Katharina Endres, Gemeinderat Manfred Kraus, Bürgermeister Stefan Rottmann, Bautechniker Thomas Pröslter, Gemeinderat Manfred Zängerlein und Martin Palm vom Amt für Ländliche Entwicklung.
Das Foto zeigt von links: Bauamtsleiterin Katharina Endres, Gemeinderat Manfred Kraus, Bürgermeister Stefan Rottmann, Bautechniker Thomas Pröslter, Gemeinderat Manfred Zängerlein und Martin Palm vom Amt für Ländliche Entwicklung.
Forster Dorfanger: Baubeginn steht kurz bevor
Baumaßnahme wurde heute vergeben
 
Bald werden die Bagger am Dorfanger in Forst wieder rollen. Ein zweites Mal: Denn nach dem Kanalneubau steht nun die Oberflächengestaltung im Fokus der Bauarbeiten. Bauherr der Maßnahme ist die Teilnehmergemeinschaft Forst: Martin Palm vom Amt für Ländliche Entwicklung berichtet nun, dass die Ausschreibung sowie die Submission vor wenigen Tagen beendet wurde. „Die Kostenangebote liegen voll im Soll.“, sagte Palm vor einigen Tagen vorbehaltlich einer weiteren Prüfung der abgegebenen Angebote.
 
Wie Martin Palm berichtet, soll nun möglichst in der kommenden Woche ein Auftaktgespräch und Begehung mit der beauftragten Firma stattfinden. Den Zuschlag erhielt die Firma Kasper (Bad Colberg/Heldburg) mit einer Angebotssumme von 742.250,60 Euro. Bürgermeister Stefan Rottmann weiß, dass die direkten Anlieger auf eine harte Geduldsprobe gestellt wurden. „Der Planungsprozess, die Abstimmung zwischen Kirche, Gemeinde und Teilnehmergemeinschaft, sowie die Ausschreibung hat kostbare Zeit in Anspruch genommen!“, sagt der Bürgermeister. Nun soll es aber ohne Zeitverzug zügig weitergehen.
 
Schließlich könnten dann schon im kommenden Jahr Feste auf dem neu geschaffenen Dorfplatz oberhalb des Dorfangers gefeiert werden. Die Vorfreude bei den Anwohnern und natürlich bei den Forstern ist groß. In wenigen Monaten soll ein komplett neu gestalteter Dorfmittelpunkt entstehen: Neue Parkplätze, Grünflächen, Pflaster, LED-Straßenlaternen und vieles mehr, sorgen für eine neue Wohnqualität in Forst. Markanteste Änderung der Umgestaltung des Dorfangers ist die Straßenführung: Statt Y-Spange führt nun lediglich eine ausreichend breite Fahrbahn von Nord nach Süd durch das Unterdorf.
 
Doch die Planung stellte die Architekten vor große Herausforderungen: Aufgrund der schwierigen topographischen Lage stand vor allem die Höhennivellierung des Parkraums, der Böschungen, Gehsteigen und Plätze im Blickpunkt. Auch die geschätzte Investitionssumme mit 1,4 Mio. Euro ist beachtlich. Selbstredend war es freilich, dass der Gemeinderat die Synergie des Dorferneuerungsprojekts auch für den Kanalbau nutzen wollte. Marode Kanaltrassen und Hausanschlüsse, sowie die Wasserversorgung wurden in einem Zug ausgetauscht. Alleine der Kanalbau kommt auf geschätzte Kosten von 526.000 Euro. Wohltuend sind da die etwa 500.000 Euro Dorferneuerungszuschüsse: „Ohne die Dorferneuerung, könnten wir unsere Ortsteile kaum weiterentwickeln. Das wäre finanziell und personell nicht zu schultern!“, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann.


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