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26.09.2013

Das Foto zeigt von links Bürgermeister Stefan Rottmann, Ludwig Scheuring, Karl Schneider, Manfred Mai (Obmann), Werner Scheuring (Obmann), Albrecht Nicklaus, Hermann Müller, Erhard Graser, Thomas Helmschrott, Matthias Göbhardt und Matthias Gräf.
Das Foto zeigt von links Bürgermeister Stefan Rottmann, Ludwig Scheuring, Karl Schneider, Manfred Mai (Obmann), Werner Scheuring (Obmann), Albrecht Nicklaus, Hermann Müller, Erhard Graser, Thomas Helmschrott, Matthias Göbhardt und Matthias Gräf.

140 Grenzsteine zwischen Mainberg und Üchtelhausen

Schonungens größte Gemarkungsgrenze abgeschritten

„Gut zu Fuß“ sollte man schon sein aber auch „Adleraugen“ haben, das sind wohl die wichtigsten Eigenschaften, die einen Feldgeschworenen ausmachen. Die Sonne ist an diesem Samstagmorgen kaum aufgegangen und der Nebel verzogen, da wurde der Rucksack gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Den Siebenern aus Schonungen/Mainberg und Üchtelhausen stand ein langer und anstrengender Fußmarsch bevor. Unter den Augen des Kreisobmanns Werner Scheuring mussten 8km Grenze abgeschritten werden. Kein Kinderspiel: Schließlich führt die Gemarkungsgrenze oft über Stock und Stein, quert Bäche, Täler und Wiesengründe.

Die Gemarkungsgrenze Mainberg ist die größte Außengrenze der Flächengemeinde Schonungen: Insgesamt 140 Grenzsteine gilt es zwischen den beiden Großgemeinden aufzuspüren. Mit Kartenmaterial, Maßband, Hacke und Spaten ausgerüstet geht es in die Flur. Oftmals führen Bodenerosionen, Laub bzw. Bewuchs dazu, dass die Grenzmarkierungen nur sehr schwer ausfindig gemacht werden können.

Doch die beiden Obmänner Werner Scheuring und Ortsobmann Manfred Mai sind mit Ihrer Mannschaft ein eingespieltes Team. Jeder Handgriff sitzt. Die mächtigen Grenzmarkierungen liegen oft bis über einem halben Meter tief im Erdreich und können so kaum bewegt oder entfernt werden. Trotzdem gehört die Kontrolle zum regelmäßigen Ritual der Feldgeschworenen.

Schonungen ist mit 81qkm die größte Kommune des Landkreises: Die Außengrenzen reichen bis kurz vor das Stadtgebiet am Deutschhof, auch südlich des Mains am Reichelshof fand kürzlich erst eine Grenzbegehung mit den Nachbargemeinden statt – schließlich grenzt Schonungen an den Nachbarlandkreis Hassberge bis hinauf an den Ellertshäuser See. 64 Aktive Siebener zählt die Großgemeinde Schonungen: Erst vor wenigen Wochen fand eine Vollversammlung der Feldgeschworenen in der Brauerei Hausen statt. Bürgermeister Stefan Rottmann bedankte sich für das hohe Engagement in den letzten Jahren: Die Siebener seien eine herausragende Institution in der Großgemeinde. Besondere Verdienste erwirkte sich Werner Scheuring, der als Kreisobmann große Verantwortung trägt.  

Unter seiner Regie lief die Grenzbegehung zwischen Mainberg und Üchtelhausen: Auch Bürgermeister Stefan Rottmann verfolgte die akribische Arbeit der Feldgeschworenen  und schaute ihnen über die Schulter. Erst am späten Nachmittag wurden alle Grenzsteine im Kataster ordnungsgemäß vermerkt und abgehackt.



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