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01.10.2013

Das Foto zeigt von links Bürgermeister Stefan Rottmann, die Leiterin der gemeindlichen Bauverwaltung Katharina Endres, Kirchenvorstandsmitglied Klaus Schneider, Gemeinderat Manfred Zängerlein, Kirchenvorstandsmitglied Gerd Druckenbrod, Martin Palm vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken, der Vorarbeiter der bauausführenden Firma Caspar (Hildburghausen), Ulrich Heerdt, Susanne Barthelmon und Gerhard Triebig vom Verband für Ländliche Entwicklung Unterfranken, Gemeinderat Manfred Kraus, von der Baufirma Kevin Rösner und Volker Heerdt.
Das Foto zeigt von links Bürgermeister Stefan Rottmann, die Leiterin der gemeindlichen Bauverwaltung Katharina Endres, Kirchenvorstandsmitglied Klaus Schneider, Gemeinderat Manfred Zängerlein, Kirchenvorstandsmitglied Gerd Druckenbrod, Martin Palm vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken, der Vorarbeiter der bauausführenden Firma Caspar (Hildburghausen), Ulrich Heerdt, Susanne Barthelmon und Gerhard Triebig vom Verband für Ländliche Entwicklung Unterfranken, Gemeinderat Manfred Kraus, von der Baufirma Kevin Rösner und Volker Heerdt.
Am Dorfanger wird jetzt gebaut
742.000 Euro für die neue Oberflächengestaltung
 
Diesen Tag haben wohl alle Anwohner des Forster Dorfanger lange herbei gesehnt: Bagger, LKW und Raupenfahrzeuge stehen schon parat. An diesem Montag fiel nun auch offiziell der Startschuss für die Baumaßnahme im historischen Altort. Nach dem Kanalneubau steht nun die Oberflächengestaltung im Fokus der künftigen Bauarbeiten. Den Zuschlag für den zweiten Bauabschnitt erhielt das Bauunternehmen Kasper (Hildburghausen) mit einer Angebotssumme von 742.250,60 Euro. Insgesamt liegen die Investitionskosten gar bei 1,4 Mio. Euro. Tag für Tag soll nun am neuen „Gesicht“ des Dorfangers gearbeitet werden: Die beauftragte Firma will mit hohem personellen und maschinellen Einsatz zügig arbeiten. Vor allem soll die Belastung der Anwohner während der Bauphase eingegrenzt werden: Mithilfe von Fahrbahnbefeuchtung soll beispielsweise die Staubentwicklung vor allem im Bereich der Forster Hauptstraße in den Griff bekommen werden.
 
Von Süden nach Norden will sich die Baufirma Schritt für Schritt vorarbeiten: Das hängt vor allem mit der Höheneinstellung von Treppen, Wegen und Straßen zusammen, wie Unternehmer Gerhard Kasper schildert. Schon die Architekten stellte die schwierige topographische Lage des Dorfangers vor große Herausforderungen: Besonders die Höhennivellierung des Parkraums oder der Böschungen und Plätze standen immer wieder in der Diskussion bei allen Beteiligten. Ein Grund, warum die Bauarbeiten nun mit Verzögerungen starten: „Läuft die Baustelle reibungslos, können wir mit dem Abschluss der Maßnahmen im Frühsommer nächsten Jahres rechnen!“, sagt Bauherr Martin Palm von der Teilnehmergemeinschaft.
 
Das hören nicht zuletzt Bürgermeister und die Gemeinderäte sehr gerne: Schließlich mussten sich die Forster lange in Geduld üben. Noch klaffen große Löcher in der Fahrbahn: Nur mit viel Phantasie kann man dieser Tage beim Anblick des Forster Dorfangers erahnen, wie sich der Ortsmittelpunkt in den nächsten Monaten verändern wird. Viele Synergien konnten mit dem Dorferneuerungsprojekt genutzt werden: Die gesamte Infrastruktur im Erdreich konnte erneuert werden, alleine der Kanalbau schlägt mit 526.000 Euro zu buche. Gleichzeitig können Dorferneuerungszuschüsse in der Größenordnung von fast einer halben Million Euro an Land gezogen werden. „Ohne die Dorferneuerung, könnten wir unsere Ortsteile kaum weiterentwickeln. Das wäre finanziell und personell nicht zu schultern!“, zeigt sich Bürgermeister Stefan Rottmann sehr dankbar.
 
Die wohl auffälligste Änderung des Dorfangers wird die Straßenführung: Statt Y-Spange führt dann lediglich eine ausreichend breite Fahrbahn von Nord nach Süd durch das Unterdorf. Durch die deutliche Reduzierung des Straßenraums gewinnt der Dorfanger einen neuen Platzcharakter und so entstehen an den Seitenarmen und Zufahrten zu den Höfen dringend benötigte Parkmöglichkeiten. Auf verschiedenen Ebenen sollen dort Parkplätze parallel zur Unteren Straße in Parkbuchten geschaffen werden. Ein freundlicheres Bild wird durch die zahlreichen Grün- und Aufenthaltsflächen geschaffen. Mit zukunftsweisender LED-Technik, soll der Dorfanger künftig auch Abends im besten Licht erstrahlen. Und da wäre noch der kleine Festplatz im Kreuzungsbereich der Forster Hauptstraße zu nennen: Hier soll künftig das Maibaumaufstellen oder der Hahnenschlag stattfinden. Seine besondere Atmosphäre erhält der Dorfanger durch seine individuelle Oberflächengestaltung: Asphalt, Pflaster und Grünflächen wechseln sich ab. „Funktional, aber auch pflegeleicht, sollte der Dorfanger für die Zukunft nutzbar sein!“, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann. Die Fußwege an beiden Häuserfronten bleiben bestehen werden aber ebenfalls neu gestaltet und optimiert. Aufgelockert wird die Treppenführung an der Kirchenseite. Auch die Pfarrgemeinde nutzt die Chance der Dorferneuerung im kommenden Frühjahr um Verbesserungen an Gebäude und Kirchenumfeld zu schaffen.
 
 


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