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10.11.2013

Landrat Florian Töpper und Kreisfachberaterin Brigitte Goss zeichneten die Waldsachsener aus.
Landrat Florian Töpper und Kreisfachberaterin Brigitte Goss zeichneten die Waldsachsener aus.

Waldsachsen hat überzeugt

Geschichtsträchtig, geschäftstüchtig und modern: Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft!

Waldsachsen in seiner ganzen Bandbreite und in allen Facetten zu präsentieren, das ist den Akteuren und Vereinen wahrhaftig gelungen. Selbst die Jurymitglieder des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“ waren beeindruckt. Vorneweg Kreisfachberaterin Brigitte Goss: Sie setzte Waldsachsen mit gelungenen Bildaufnahmen nochmals in Szene.

Der Landkreis lud die vier teilnehmenden Gemeinden Euerbach, Geldersheim, Niederwerrn und Schonungen zu einem gemeinsamen Ehrenabend ein um sich für die geleistete Arbeit zu danken. Landrat Florian Töpper lobte das hohe Engagement und die Kreativität, die an den Tag gelegt wurde. Bei Gebäck, Wein und Musik lies man den Kreisentscheid nochmals Revue passieren. Ehe das Schaulaufen der Ortsteile im Zeitraffer von vorne begann, stellte Brigitte Goss nochmals die Bewertungskommission mit ihren Schwerpunkten vor.

Waldsachsen als kleinster Ortsteil durfte schließlich den Anfang machen: Bürgermeister Stefan Rottmann bedankte sich Namens der Großgemeinde herzlich für die Einladung. „Wir wussten Anfangs nicht, was uns genau erwartet – aber wir haben gerade in den letzten Monaten bewiesen, dass wir bei Wettbewerben erfolgreich abschneiden können!“, sagte Rottmann und erinnerte an den Wettbewerb „Bayern3-Dorffest“, an die erfolgreiche Teilnahme bei „Bayerns beste Bayern“, an den Sieg beim „Vereinsmeier 2012“ oder die Auszeichnung der Feuerwehr Waldsachsen als Aktivste Wehr. Bei allem guten Willen und allem Engagement zeigte Bürgermeister Stefan Rottmann aber auch die Schwierigkeiten einer Flächengemeinde mit 13 Ortsteilen auf. Die drei anderen teilnehmenden Gemeinden bestehen lediglich aus einem (Geldersheim), zwei (Niederwerrn) bzw. drei Ortsteilen (Euerbach). Eine Großgemeinde wie Schonungen weiterzuentwickeln mit begrenztem Budget aber einer gewaltigen Infrastruktur (8 Kindergärten, 9 Friedhöfe, 60km Gemeindestraßen, 9 Feuerwehren…) stellt den Gemeinderat und Bürgermeister vor großen Herausforderungen. Zweifelsohne sei Waldsachsen aber einer der schönsten Orte: Die reichhaltige alte Bausubstanz erzählt von einer langen und einzigartigen Geschichte. Leben, arbeiten, aufwachsen, feiern - Familie, Vereine, Kirche und Natur: Das alles konnte die Jury in Waldsachsen hautnah erleben. Anders wie der Hauptort Schonungen, konnte der Demografische Wandel Waldsachsen kaum etwas anhaben. Die Einwohnerzahlen sind stabil und der örtliche Kindergarten wird sehr gut angenommen. Gerade die geschichtliche Aufarbeitung der Ortschronistin Daniela Harbeck-Barthel lobte Rottmann sehr. „Wir alle haben Waldsachsen ganz neu wahrgenommen – es war wie eine Entdeckungsreise!“, sagte Rottmann.

Auch die Bewertungskommission zeigte sich beeindruckt, über die knapp vierstündige Präsentation vor Ort: Angefangen von der Bachrenaturierung, dem Besuch des Kindergartens sowie privater Höfe und Gärten, einer Führung durch die Pfarrkirche und Besichtigung des historischen Rathaus mit Feuerwehr, bis hin zum Besuch des Hightech-Unternehmens Derleth oder dem Windpark war allerhand geboten. Gerade die aktive Ansiedlungspolitik beeindruckte die Jury sehr, wie Kreisfachberaterin Brigitte Goss anhand einiger Maßnahmen erzählt. Der Ehrenabend endete schließlich mit einer kleinen Auszeichnung: Aus den Händen des Landrats Florian Töpper erhielt Waldsachsen eine Urkunde und eine Bronzeplakette für die erfolgreiche Teilnahme.



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