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29.09.2021

Das Foto zeigt von links die ausgeschiedenen Gemeinderäte Rudolf Müller, Thea Kupfer, dahinter 2. Bürgermeis-ter Jürgen Geist, Bruno Seuffert, Manfred Kraus, Jürgen Möller, 3. Bürgermeister Bernd Götzendörfer, Volker Löffelmann und Bürgermeister Stefan Rottmann (Foto H.-P. Hepp)
Das Foto zeigt von links die ausgeschiedenen Gemeinderäte Rudolf Müller, Thea Kupfer, dahinter 2. Bürgermeis-ter Jürgen Geist, Bruno Seuffert, Manfred Kraus, Jürgen Möller, 3. Bürgermeister Bernd Götzendörfer, Volker Löffelmann und Bürgermeister Stefan Rottmann (Foto H.-P. Hepp)

Verdiente Ratsmitglieder verabschiedet

Bürgermeister Stefan Rottmann erinnerte an eine prägende und wegweisende Legislaturperiode

 

Wenn man der Corona-Pandemie überhaupt etwas Positives abgewinnen will, dann womöglich, dass Familien mehr Zeit füreinander hatten und gerade die „Lockdowns“ in vielen Bereichen auch für Entschleunigung gesorgt haben, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. „Bis heute bleibt die Frage unbeantwortet, wann wir wieder unseren gewohnten Alltag und vollständige Normalität zurückgewinnen!?“

Auf schmerzliche Weise wurde vor Augen geführt, wie eintönig das Leben doch ohne Kultur, Feste, ohne Begegnungen, Veranstaltungen und Reisen ist. Wenn das Leben und der Alltag aus den immer wieder gleichen Ritualen und Abläufen besteht, dann sehne man sich nach Abwechslung und Erlebnissen, so Rottmann. Ein solch´ besonderer und freudiger Anlass ist sicher auch die Verabschiedung und Würdigung der Gemeinderätinnen und Räte. Ein unbeschwerter, ausgelassener und stimmungsvoller Ehrenabend ist natürlich auch in diesen Zeiten noch nicht ohne Weiteres möglich, vor allem und gerade in geschlossenen Räumen.

Trotzdem hat Bürgermeister Stefan Rottmann gemeinsam mit seiner Kollegin Jule Köblitz einen Weg gefunden den Dank und Anerkennung der Großgemeinde in einem stimmungsvollen Rahmen den ausgeschiedenen Räten zukommen zu lassen. Im Innenhof des Rathauses unter freiem Himmel gab es einen kleinen Empfang im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung. Im Mittelpunkt standen natürlich die ehemaligen Ratsmitglieder Bruno Seuffert, Altbürgermeister Rudolf Müller, Volker Löffelmann, Jürgen Möller, Thea Kupfer und Manfred Kraus.

Die vergangene Ratsperiode war geprägt von wegweisenden Entscheidungen und beachtlichen Projekten: Überhaupt gehört es zur „Königsdisziplin“ in einer so großen und einwohnerreichen Flächengemeinde wie Schonungen mit vielen Ortsteilen und Herausforderungen Gemeinderat zu sein. Unzählige Sitzungstermine, Versammlungen und Veranstaltungen waren zu absolvieren, was vor allem auch die Geduld der Partnerinnen und Partner Zuhause erforderte.

Dabei stand gerade in der abgelaufenen Ratsperiode allerhand auf der Agenda: Bürgermeister Rottmann erinnerte an das Altlast-Projekt und die städtebauliche Neugestaltung hin zu Schonungens „Neue Mitte“. Ein Projekt, das insgesamt 50 Millionen Euro verschlungen hat und den Gemeinderat kaum Verschnaufpausen gelassen hat. Ein ganzes Bündel an Kanalprojekten wurde geschnürt und zur Umsetzung gebracht, der Grundschulneubau geplant, die Energiezentrale umgesetzt, die Kinderkrippe eröffnet und das neue Gewerbegebiet erschlossen. Noch heute profitiert Schonungen und seine Ortsteile von den mutigen Entscheidungen und Reformen zur Haushaltskonsolidierung: Schonungen steht auch finanziell deutlich besser da und die Spielräume sind größer geworden. Viele Infrastrukturprojekte, sei es Straßenausbauten und Sanierungen, Breitband, Mobilfunk usw… konnten erfolgreich umgesetzt werden. Die Liste der Projekte und Maßnahmen in der vergangenen Amtsperiode ist lang und vielfältig stellt Bürgermeister Stefan Rottmann fest.

In einer spontanen Laudatio bedankte sich der Bürgermeister nochmal bei jedem einzelnen Ratsmitglied mit einer Urkunde und einem Präsent. Am Ende warb Rottmann nochmals eindringlich dafür, auch zukünftig Menschen für das Gemeinderatsehrenamt zu gewinnen. Die Ratsarbeit ist facettenreich und nie langweilig – außerdem könne man aktiv die Heimat weiterentwickeln und damit das Leben der Menschen unmittelbar verbessern.

Insgesamt war es eine kurzweilige Feierstunde und eine schöne Kulisse vor dem Rathaus, die für das lange Warten bis zur Verabschiedung entschädigte.

 



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